Nach der Begrüßung von Univ.-Prof. Dr. Caroline Heber MTax (Sydney) (Universität Wien) und Mag. Lukas Bernwieser (tpa) eröffnete Dr. Caroline Kindl die Veranstaltung mit ihrem Festvortrag über das Beweisverwertungsverbot.
Daraufhin erfolgte die Laudatio auf Dr. Sebastian Gensluckner von Univ.-Prof. DDr. Gunter Mayr. Die Dissertation des Preisträgers zum Thema „Bilanzierung künstlicher Intelligenz“ behandelt bilanzrechtliche (Grundsatz-)Fragen rund um die Abbildung des immateriellen Vermögenswertes künstlicher Intelligenz in der Unternehmens- und Steuerbilanz.
Anschließend fand die Laudatio auf Assoc. Prof. Dr. Nevia Čičin- Šain LL.M von Univ.-Prof. Dr. Caroline Heber MTax (Sydney) statt. Sie ist eine Preisträgerin in der Kategorie „Habilitation“. Der Titel ihrer Habilitationsschrift lautet „The Involvement of Intermediaries in the Collection of EU VAT“. Die Arbeit befasst sich mit den Grenzen des europäischen Primärrechts zur Frage, wie stark Dritte in die Erhebung der Umsatzsteuer einbezogen werden dürfen.
Zum Abschluss hielt Univ.-Prof. Dr. Sabine Kirchmayr-Schliesselberger die Laudatio auf Priv.-Doz. Dr. Peter Denk, M.Sc. (Oxford) MBA CREA (IREBS). Der Preisträger verfasste seine Habilitationsschrift mit dem Titel „Tax Crimes and Money Laundering“. Er behandelt die Besonderheiten und Herausforderungen bei Anwendung des Geldwäschetatbestands auf (Erlöse aus) Steuerstraftaten. Sie ergeben sich überwiegend aus der spezifischen Struktur des Geldwäschetatbestands, die grundsätzlich durch internationale und Europäische Regelungen vorgezeichnet ist. Diese strukturellen Besonderheiten, die einzelnen Lösungsansätze der Staaten sowie ihre Erfahrungen bei deren Umsetzung werden im Rahmen der Arbeit dargestellt.
Gerold-Stoll-Preisverleihung
30.12.2025
