Nach der Eröffnungsrede von Burkhard Hess, der den Werdegang Franz Kleins und den prägenden Einfluss seines Werkes auf den österreichischen Zivilprozess nachzeichnete, sprach Tanja Domej über die Grenzen der Effizienz in der Ziviljustiz. Sie hinterfragte die Tragfähigkeit der „Effizienz“ als Beurteilungskriterium der Justiz. Es folgte eine aufschlussreiche Podiumsdiskussion mit Paul Oberhammer und Maria Wittmann-Tiewald unter der Leitung von Christian Koller.
Im Mittelpunkt standen zentrale Herausforderungen der Steigerung der Effizienz in der Justiz, bereits umgesetzte und bevorstehende Reformen sowie die Rolle der Digitalisierung und des zunehmenden Einsatzes von KI-Systemen in der Rechtspflege, mit ausgewogenem Blick auf Potenziale und mögliche Risiken. Fragen aus dem Publikum zeigten weitere Perspektiven und bewirkten einen lebendigen Austausch zwischen Forschung und Praxis.
Rückblick: Franz-Klein-Konferenz zum 100. Todestag
22.05.2026
