Wiener Studierende gewinnen internationalen Römisch-Rechts-Moot Court

02.04.2026

Vom 23. bis 27. März fand in Trier die 19th International Roman Law Moot Court Competition statt. Teams aus Athen, Cambridge, Liège, Oxford, Neapel, Trier, Tübingen und Wien argumentierten gegeneinander in einem Fall, bei dem es um das Eigentum an einer in einem Fluss entstandenen Insel und Schadenersatz für eine verdorbene Jagdtrophäe ging.

Das Team der Universität Wien – Katarina Balazs, Julianna Reichelt, David Straubinger, Jakob Simonitti – qualifizierte sich durch vier Siege in der Vorrunde und einem im Semifinale (gegen das Team der Universität Athen) für das Finale. Dort setzten sie sich am 26. März gegen Studierende der Universität Tübingen durch. Die Plätze drei und vier errangen die Teams von Athen und Neapel. 

Beim Roman Law Moot Court ist ein fiktiver Fall auf der Basis des justinianischen Corpus iuris civilis zu argumentieren. Nötig sind dafür juristisches Problemverständnis, Freude an Teamarbeit, Argumentationsfähigkeit und Schlagfertigkeit auf Englisch. Betreut wurden die Teilnehmer*innen durch die Professoren Richard Gamauf und Philipp Scheibelreiter und von ehemaligen Teilnehmer*innen, die als Tutor*innen ihre Erfahrungen zur Verfügung stellten. 

2027 kehrt der Roman Law Moot Court anlässlich seines 20jährigen Bestehens an den Austragungsort der ersten Veranstaltungen nach Kavala (Griechenland) zurück. Für Teilnahmeinteressierte gibt es im WS 26/27 eine Vorbereitungsveranstaltung, bei der auch die nächstjährigen Teilnehmer*innen ausgewählt werden.